Remscheider Jugendrat zu Gast bei den Remscheider Landtagsabgeordneten in Düsseldorf

Besuch des Jugendrats Remscheid im Landtag-2016-20-06Auf Einladung der Remscheider Landtagsabgeordneten Jutta Velte (Bündnis 90/Die
Grünen), Jens-Peter Nettekoven (CDU) und Sven Wolf (SPD) besuchte der neugewählte
Remscheider Jugendrat am 20. Juni 2016 den Landtag von Nordrhein-Westfalen.
Die drei Abgeordneten gratulierten den Mitgliedern des Jugendrates um die neue
Vorsitzende Alegria Milanda sehr herzlich zur Wahl und wünschten ihnen viel Erfolg
für ihre wertvolle Tätigkeit.
„Wir schätzen die Arbeit des Jugendrats sehr und laden die Mitglieder regelmäßig zum
Besuch nach Düsseldorf ein, um gemeinsam wichtige Themen und Fragen mit ihnen
zu besprechen“, so die Landtagsabgeordneten.
Ein Beispiel war die Diskussion um die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre. Die Jugendratsmitglieder
fanden das Alter nicht so entscheidend. Viel wichtiger war ihnen,
dass mehr Aufklärung an den Schulen stattfindet für die Neuwählenden. „Viele haben
neben der Schule nicht die Zeit, sich über Politik zu informieren“, stellte Alegria Milanda,
Vorsitzende des Jugendrates, fest. Sven Wolf fragte nach, ob die Frage, wie man
Schule, Hausaufgaben und Freizeitaktivitäten zeitlich organisiert bekommt, auch Gegenstand
des Schulunterrichts sei, und stellte fest, die Jugendratsmitglieder seien da
schon routiniert.
Ertugrul Altun meinte, dass in der Schule mehr Politik im Unterricht stattfinden soll
und man dort auch die verschiedenen Parteiprogramme durchnehmen sollte.

Alegria Milanda berichtete von ihrem Wahlkampf an der Schule: „Ich bin durch die
wahlberechtigten Klassen gelaufen und habe ihnen gesagt, für was ich mich einsetzen
will und warum sie mich wählen sollten. Viele wissen nämlich nicht, dass es den Jugendrat
gibt, sonst würden sich mehr bewerben.“
„Es ist großartig zu sehen, wie interessiert und engagiert unsere politische Jugend in
Remscheid ist. Chapeau!“, sagt Jens-Peter Nettekoven.
„Sachkenntnis, Engagement und Haltung zeichnen den Remscheider Jugendrat aus.
Wir alle können stolz sein“, meinte Jutta Velte.