„Rade alaaf!“ im Landtag

. Bildnachweis: Landtag NRW / Bernd Schälte Auf dem Foto von links nach rechts: Heidi Scherer, Dominik Betz, Max Bredtmann, Stefanie Scharr, Pascal Prahl, Wilfried Betz, Prinzessin Denise I., Martina Bisterfeld, Carina Gödecke, Sven Wolf, Prinz Ludovic I., Jens Nettekoven, Jutta Velte

Bildnachweis: Landtag NRW / Bernd Schälte
Auf dem Foto von links nach rechts: Heidi Scherer, Dominik Betz, Max Bredtmann, Stefanie Scharr, Pascal Prahl, Wilfried Betz, Prinzessin Denise I., Martina Bisterfeld, Carina Gödecke, Sven Wolf, Prinz Ludovic I., Jens Nettekoven, Jutta Velte

 

Das Radevormwalder Prinzenpaar Prinz Ludovic I. (Oudot) und Prinzessin Denise I. (Steinhauer) der Radevormwalder Karnevalsgesellschaft (RKG) feierte mit Gefolge, mit den Landtagsabgeordneten und mit Tollitäten aus ganz Nordrhein-Westfalen beim „Närrischen Landtag“ in Düsseldorf. 111 Prinzenpaare, Dreigestirne, Prinzessinnen und Prinzen aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen am Dienstag, 14. Februar 2017 zur „Fünften Jahreszeit“ im Düsseldorfer Landesparlament zusammen, um am Empfang von Landtagspräsidentin Carina Gödecke teilzunehmen. Die Stimmung war ausgelassen und locker.

„Das Treffen der Traditionsvereine und Tollitäten im Landtag hat nun schon eine lange Tradition“, erläutert Jens Nettekoven. „Mit großem Gefolge sind Prinz Ludovic I. und Prinzessin Denise I. in den Landtag eingezogen. Mit dabei war fast der gesamte Hofstaat: die Hofdame Stefanie Schaar, Adjutant Pascal Prahl, Hofmarschall Wilfried Betz, Martina Bisterfeld und Max Bredtmann, sowie die Vorstandsmitglieder Heidi Scherer, Mareike Betz-Dmuß und Dominik Betz. Es war ein schöner gemeinsamer heiterer Abend.“

„Der Karneval in Nordrhein-Westfalen ist bunt und vielfältig. Dass das Bergische Land da ganz vorne mit dabei ist, hat es bei der gestrigen Veranstaltung wieder einmal bewiesen“, freut sich Jutta Velte.

„Mit dem Närrischen Landtag läuten wir die wilde Zeit immer schon vor dem Hochpunkt des närrischen Treibens ein. Wir stimmen uns alle gemeinsam hier fraktionsübergreifend auf die Umzüge und die traditionellen Festivitäten in unseren Städten daheim ein. Ich freue mich auf den Umzug am Karnevalssamstag in Radevormwald,“ ergänzt Sven Wolf.

 

Wohnen für die Zukunft

Grüne Abgeordnete suchen den Dialog mit der Wohnungswirtschaft

 

Mit der Grünen Ilo Kirsten-Polnik, der Architektin des Bauvereins, Daniela Nink-Walter, dem Vorstandsmitglied RA Andreas Wegner, Jutta Velte und dem Wermelskirchener Grünen Hans-Jürgen Klein (v.l.) beim Rundgang.

Mit der Grünen Ilo Kirsten-Polnik, die Mitarbeiterin des Bauvereins, Daniela Nink-Walter, dem Vorstandsmitglied RA Andreas Wegner, Jutta Velte und dem Wermelskirchener Grünen Hans-Jürgen Klein (v.l.) beim Rundgang.

Von knappem Wohnraum bis zur Sanierung ganzer Quartiere: Die Wohnungswirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Die Abgeordneten der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW haben Wohnungsunternehmen in ganz NRW besucht, um direkten Einblick in die Entwicklungen der Branche zu  bekommen und sich mit Unternehmerinnen und Unternehmen über Chancen, Risiken und Zukunftsperspektiven auszutauschen. Die Remscheider Abgeordnete Jutta Velte MdL war heute Vormittag gemeinsam mit grünen KommunalpolitikerInnen beim Gemeinnützigen Bauverein Wermelskirchen eG zu Gast und hat mit VertreterInnen des Bauvereins einen Rundgang durch eine Siedlung gemacht.

„Besonders beeindruckt hat mich bei meinem Besuch das Nachbarschaftskonzept in der Wielstraße. Ein gestalteter Innenhof lädt im Sommer zum Grillen oder einfach nur zur Begegnung und die Barriere armen Wohnungen machen die Genossenschaft für ältere Menschen und junge Familien zu einem attraktiven Vermieter.“

Auch Hans-Jürgen Klein von der grünen Kreistagsfraktion zeigte sich beeindruckt von der Quartiersgestaltung. Er wart sich mit Herrn Rechtsanwalt Weger vom Bauverein einig, dass auch die Stadt noch einiges beitragen könnte. „Die Nahversorgung im Quartier bliebt ein Thema und auch eine gute ÖPNV Verbindung ist wichtig für die Bewohnerinnen und Bewohner. Hier sind wir auf einem guten Weg.“

Die VertreterInnen des Bauvereins machten deutlich, dass es bei den Umbau-, Sanierungs- und Neubauprogrammen vor allem auch darum ginge, öffentlich geförderte soziale Projekten für das Quartier erhalten, über die wichtige zusätzliche Angebote finanziert werden könnten – etwa ein Shuttleservice in die Stadt und natürlich Quartiersarbeit im eigentlichen Sinne. Hier brauche es ein Bekenntnis von Bund und Land. Dies sicherten die PolitikerInnen gerne zu.

Velte: „Uns ist es wichtig, auch die Quartiersarbeit zu fördern, für junge Familien, für ältere Menschen. Entsprechende Programme gibt es. Ich bin gerne bereit zu unterstützen wo es erforderlich ist.“

Ein Anliegen ist es der Abgeordneten außerdem darauf hinweisen, dass der Vorstand ehrenamtlich tätig ist. „Bürgerschaftliches Engagement ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält. Die Arbeit des Vorstandes ist nicht selbstverständlich verdient allen Respekt.“

Gerade in den Ballungszentren NRWs wird immer mehr bezahlbarer Wohnraum gebraucht, in anderen Landesteilen stehen viele Wohnungen leer. In der Stadt wie im ländlichen Raum werden einzelne Objekte oder ganze Quartiere saniert. Andernorts werden Wohnungsbestände umgebaut, um sie zukünftig anders nutzen zu können. Die rot-grüne Landesregierung unterstützt die Immobilien- und Wohnungswirtschaft dabei bezahlbaren und hochwertigen Wohnraum dort zu schaffen, wo die Menschen ihn brauchen. Hierzu hat das Land sein Wohnraumförderprogramm im Jahr 2016 von 800 Millionen auf 1,1 Milliarden Euro aufgestockt.

Velte „Uns Grünen ist beim Wohnungsbau wichtig, dass wir die Fehler der letzten Jahrzehnte nicht wiederholen. Wir wollen nachhaltigen und hochwertigen Wohnraum schaffen und diesen ins Stadtbild integrieren. Die gestiegenen Anforderungen, etwa in energetischer Hinsicht oder bei der Barrierefreiheit, erfordern von der Wohnungswirtschaft einen enormen Kraftakt. Denn Wohnraum muss für alle Menschen bezahlbar bleiben. Doch gerade in Ballungsräumen ist Platz endlich. Deswegen müssen die Städte besser mit den umliegenden Kommunen kooperieren, sowohl der Planung von Wohnraum als auch bei der Verkehrsinfrastruktur.“

Besuch bei Fa. Heyco, Remscheid – Industrie 2.0 ist angekommen

Besuch Heyco

„Die digitale Welt ist längst auch in Remscheid angekommen – ganz unaufgeregt“, sagt die grüne Landtagabgeordnete, Jutta Velte nach ihrem Besuch bei der Firma Heyco.  Dort machte sie sich im Rahmen einer „Ausschwärmaktion“ der grünen Landtagsfraktion zum Thema Digitalisierung kundig. „Automatisierung, Steuerung kleiner und großer Industrieroboter und betriebliches Energiemonitoring sichern unsere Wettbewerbsfähigkeit und helfen die Arbeitsplätze am Standort zu erhalten“, ergänzt Markus Heynen, Geschäftsführer des Remscheider Traditionsunternehmens und Spezialist insbesondere für foliendekorierte Kunststoffteile im Automobilinnenraum. „Für die Zukunft wird die Verknüpfung, Auswertung und Interpretation der Daten immer wichtiger. Schon jetzt können wir über die Leitstelle die Maschinen überwachen und die Prozesse optimieren“, erklärt Betriebsleiter Herr Rump.

„Eigentlich haben fast alle, die ein Auto fahren, schon mal etwas von Heyco gesehen und bewundert“ so Velte. „Hier wird deutlich, dass sich infolge der Digitalisierung viel ändert, bei den Herausforderungen am Arbeitsplatz wie auch in der Ausbildung“. Markus Heynen bildet am Standort aus und ist ständig auf der Suche nach geeigneten Fachkräften. Nach dem großen Thema Breitbandausbau befragt, zeigt sich Heynen grundsätzlich zufrieden, wobei er durchaus schon mal eigene Kabel bis zum Verteiler legen ließ. Aktuelles Projekt in Remscheid ist das Thema Energiemonitoring. Hier lassen sich Energiefresser identifizieren und der Energieverbrauch über geeignete Maßnahmen reduzieren. Folgerichtig hat Heyco auch an Ökoprofit teilgenommen.

 

Der DLRG zu Besuch im Landtag

Nach einem sehr informativen Gespräch mit der DLRG in Hückeswagen im vergangenen Jahr hatten wir einen Gegenbesuch im Landtag verabredet, um die Fachpolitikerinnen Josefine Paul (Sport) und Verena Schäffer (Katastrophenschutz / Rettungsdienste) mit einzubinden. Dieses Gespräch hat am 18.1. im Landtag stattgefunden. Mit dabei nicht nur Vertreter des DLRG Hückeswagen sondern auch der Präsident des Verbandes Nordrhein.

Verena Schäffer konnte aufgrund terminlicher Überschneidungen leider nicht teilnehmen. Unser Gespräch drehte sich vor allem um Fragen der konkreten Arbeit, an welchen Stellen die DLRG für Rettungseinsätze zuständig ist, mit wem sie kooperiert und wie diese Arbeit finanziert wird.

Dabei wurde deutlich, dass die Wasserrettung durch die 180 lokalen Gliederungen der DLRG allein im Bereich Nordrhein (in Westfalen gibt es weitere 230!) mit einem sehr, sehr hohen ehrenamtlichen Engagement gestemmt werden. Wie und an welcher Stelle im Hinblick auf öffentliche Förderung ggf. nachgebessert werden muss, darüber müssen weitere Gespräche auch an anderer Stelle geführt werden. Josefine Paul und ich haben zugesagt, das Thema bei den zuständigen Fachleuten anzusprechen und zu vertiefen

v.l.: Josefine Paul, Kristina Pickhard (Öffentlichkeitsarbeit DLRG Hückeswagen), Jutta Velte, Adrian Borner (Vorsitzender  DLRG Hückeswagen), Reiner Wiedenbrück (Präsidend DLRG Landesverband Nordrhein), Enno Bohmfalk, DLRG Hückeswagen

v.l.: Josefine Paul, Kristina Pickhard (Öffentlichkeitsarbeit DLRG Hückeswagen), Jutta Velte, Adrian Borner (Vorsitzender DLRG Hückeswagen), Reiner Wiedenbrück (Präsidend DLRG Landesverband Nordrhein), Enno Bohmfalk, DLRG Hückeswagen

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Schulsozialarbeit kann über 2017 hinaus fortgeführt werden

Zur angekündigten Fortsetzung des Sonderprogramms zur Finanzierung der Schulsozialarbeit durch die rot-grüne Landesregierung erklärt Marc Schulz, GRÜNER Fraktionsvorsitzender im Rat:

 

„Angesichts der Debatten rund um das Thema Kinderarmut in den letzten Wochen ist es eine sehr gute Nachricht, dass Rot-Grün in Düsseldorf die Finanzierung der Schulsozialarbeit auch über das nächste Jahr hinaus weiter sicherstellen möchte, damit die wichtige Arbeit an unseren Schulen nicht im nächsten Jahr ersatzlos wegfällt. Schulsozialarbeit ermöglicht Chancengleichheit auch und gerade für die Kinder, die aufgrund ihres Elternhauses schwierigere Vorrausetzungen für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn mitbringen. Nicht die Herkunft, sondern die eigenen Fähigkeiten sollten der bestimmende Faktor für die Schullaufbahn eines Kindes sein und hierfür braucht es entsprechende Unterstützungsangebote in den Schulen.“

 

Jutta Velte, Bergische Landtagsabgeordnete der GRÜNEN:

„Ich bin froh, dass es gelungen ist, auch für das Haushaltsjahr 2017 und in der Folge auch 2018 je 47,7 Mio. Euro für die Schulsozialarbeit in NRW zur Verfügung zu stellen. Dies hilft vielen Familien im Bergischen Land. Bildung ist der Schüssel für Teilhabe, Demokratieverständnis und Chancengerechtigkeit. Die großartige Leistung der vielen Schulsozialarbeiter*innen vor Ort hilft vielen Kindern und Jugendlichen, ihre Rechte wahrzunehmen.

Nach wie vor sind wir verärgert über die Weigerung des Bundes, die finanzielle Verantwortung für diese Aufgabe, die er ja selbst erst geschaffen hat, auch dauerhaft wahrzunehmen.“